Glück aus der Tasse: Wissenswertes um Tee

Die ganze Welt geniesst gerne Tee. Nicht nur geschmacklich fasziniert das aromatische Getränk, auch seine Geschichte ist äusserst interessant. Gerade jetzt, wo’s draussen eisig kalt ist, tauchen wir gerne in die Vielfalt des Tees ein.

Vom chinesischen Genussmittel zum internationalen Durstlöscher

Die Geschichte des Tees begann vor 5000 Jahren in China. Die Leute schätzten ihn als köstliches Getränk und als vielseitiges Heilmittel: Er fördert Aufmerksamkeit und Konzentration. Durch buddhistische Mönche fand der Tee seinen Weg nach Japan, bevor ihn Handelsschiffe im 16. Jahrhundert nach Europa transportierten. Heute konsumieren ihn Genuss-Liebhaber auf der ganzen Welt.

Wussten Sie schon ...?

Unter Experten werden nur die getrockneten Blätter von einer einzigen Pflanzensorte als «Tee» bezeichnet. Aus dieser Teepflanze, lateinisch Camellia sinesis, entstehen vier verschiedene Hauptsorten: Schwarztee, Grüntee, weisser Tee und Oolong. Weniger verbreitete Spezialsorten sind der Pu Erh oder der gelbe Tee. Das entscheidende Merkmal zur Klassifizierung der Tees ist die Verarbeitung der Blätter, insbesondere der Grad der Oxidation. Während Schwarztee komplett oxidiert wird und dadurch sein würziges Aroma entfaltet, wird dies beim Grüntee unterbunden. Dadurch erhält er seinen typisch herben Geschmack. Oolong wiederum wird nur teilweise oxidiert. Auch die Wahl der Blätter ist ausschlaggebend für den Geschmack – der weisse Tee zum Beispiel besteht ausschliesslich aus hochwertigen Blattknospen.
Die bei uns heute ebenfalls als «Tee» bezeichneten Aufgussgetränke, zum Beispiel aus Kräutern, gab es allerdings schon im alten China und Ägypten. Getrocknete Früchte hingegen wurden erst im 19. Jahrhundert als Infusion genutzt, als Kaffee und Tee zu teuer wurde.

Matcha – das Trendgetränk aus Japan

In unseren Breitengraden ist der knallgrüne Matcha-Tee in den letzten Jahren zur beliebten Alternative zum Kaffee geworden. Abgedeckt produzieren die Blätter mehr Chlorophyll als gewöhnlich und entwickeln so die typische Farbe sowie den süsslichen Geschmack. In Japan gehört das Pulver aus vermahlenem Grüntee schon lange zur Teezeremonie. Der Gastgeber schlägt den Tee schaumig und bietet ihn anschliessend den Anwesenden zum Trinken an. Die anregende und gesundheitsfördernde Wirkung zeichnet Matcha besonders aus. Anders als der herkömmliche Grüntee enthält Matcha nämlich die ganzen Blätter und dadurch mehr wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Vitamine und Eisen. Auch für den Einsatz in der Küche eignet er sich bestens: Das Pulver findet in verschiedensten Gerichten und Getränken Verwendung.

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