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Carpaccio – ein Hauch von Sommergenuss

Wer gerne Fleisch isst, der hat es mit Sicherheit schon einmal probiert – das Carpaccio. Die italienische Spezialität ist ein Klassiker unter den kalten Fleischgerichten, und das zu Recht. Kaum ein anderes Gericht findet so viele Anhänger wie die Erfindung des Italieners Giuseppe Cipriani. Wir zeigen, dass Carpaccio in der modernen Küche weit mehr sein kann als die ursprüngliche Zubereitung aus Rindfleisch. Lassen Sie sich inspirieren und kreieren Sie Ihre ganz eigene sommerliche Interpretation eines kulinarischen Meisterwerks. 

1. Der Klassiker

Damit ein traditionelles Carpaccio wirklich gelingt, gilt es ein paar einfache Regeln zu beachten. Frisches Rindsfilet von bester Qualität ist genauso wichtig wie die Dicke der einzelnen Scheiben. Hier ein kleiner Tipp: Frieren Sie das Fleischstück in Klarsichtfolie gewickelt für ungefähr eine Stunde im Tiefkühler an. So wird es weniger nachgiebig und lässt sich einfacher schneiden; am besten mit einem langen, scharfen Messer. Die klassische Sauce Cipriani besteht aus Mayonnaise, Worcestershiresauce, Zitrone, Milch, Salz und weissem Pfeffer.

2. Carpaccio de Pulpo

Nicht nur frittiert oder vom Grill schmeckt Tintenfisch vorzüglich, auch in feine Tranchen geschnitten schmeckt er äusserst lecker. Dazu passt frisches Knoblauchöl oder eine feine Zitronen-Vinaigrette aus zwei Teilen Öl und einem Teil Essig. Für den letzten Schliff sorgen Sie mit einer Garnitur aus frischem Grün wie Jungspinat, Rucola oder angedünstetem Mangold.

3. Carpaccio von der Jakobsmuschel

Auch die Jakobsmuschel macht sich wunderbar als Carpaccio-Variante. Die Muscheln sollten Sie kalt auswaschen und vorsichtig abtupfen. Danach in feine Scheiben schneiden und auf dem Teller drapieren. Zitrone, Knoblauch und Olivenöl ergänzen das Gericht genauso gut wie angeröstete Pinienkerne und Rucola.

4. Fruchtiges Carpaccio als Beilage

Ein Carpaccio kann auch als Beilage hervorragend zur Geltung kommen. Gerade in den Sommermonaten verleiht eine fruchtige Komponente Ihrem würzigen Gericht eine frische Note. Grapefruit oder Blutorange beispielsweise eignen sich wunderbar als Begleiter zu marinierter Hühnchenbrust oder Shrimps.

5. Carpaccio Vegetariana

Für ein herrliches Carpaccio, das gänzlich ohne Fleisch auskommt, werden Auberginen oder Zucchetti verwendet. Die Aubergine in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit wenig Olivenöl kurz auf beiden Seiten anbraten. Danach in den Kühlschrank legen und auskühlen lassen. Die Zucchetti können nach derselben Methode zubereitet oder einfach roh geschnitten werden. Die Scheiben können Sie mit Nussöl, ein wenig Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken. Nusssplitter oder Samen und eine Handvoll frischen Parmesan sind die perfekte Garnitur.

6. Randen-Carpaccio

Wer eine ungekochte vegetarische Variante sucht, der sollte es mit einem Randen-Carpaccio versuchen. Dünn geschnittene Rote Beete mit einem Honigdressing angemacht und mit Schafskäse bestreut, schmeckt nicht nur, sondern sieht auch noch umwerfend aus.

7. Carpaccio zum Dessert

Auch zum Nachtisch darf es durchaus ein Carpaccio sein. Besonders interessant sind hier Früchte wie Ananas, Kiwi oder Erdbeeren. Die dünn geschnittenen Früchte werden grosszügig auf dem Teller verteilt und mit einem Sirup oder mit einem schmackhaften, süsslichen Balsamico verfeinert. Servieren Sie dazu eine Kugel feine Glacé oder Süssgebäck. Bon Appetit!

Für das ideale Carpaccio-Erlebnis empfehlen wir: