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Kulinarischer Allrounder und Powersnack: die Cashewnuss

Vom gesunden Snack zwischendurch bis hin zum exotischen Extra auf dem Teller – die Cashewnuss erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Doch wissen Sie eigentlich woher die Nuss mit dem cremigen Geschmack kommt und wie sie höchst aufwändig geerntet wird?

Vom Baum zum Kern

Die Cashewnuss –  korrekter, der Cashewkern – wächst an den Ästen eines immergrünen Laubbaumes in den tropischen Regionen Südamerikas, Afrikas und Südostasiens. Seine Früchte bestehen aus zwei Teilen. Der rot-gelbe Cashewapfel ähnelt in der Form einer Paprika. Er ist reich an Vitamin C und erinnert geschmacklich an Ananas. Als einzige Früchte tragen die Cashews ihre Kerne aussen. Nach der Ernte werden diese als erstes stark erhitzt. Dadurch wird die Schale hart und kann geknackt werden. Gleichzeitig entweicht durch die Wärme ein darin enthaltenes giftiges Öl. Anschliessend werden die Kerne erneut getrocknet und geschält, ehe sie geniessbar ist. 
 

Leckerer Snack mit vielen Vorzügen

Nüsse gelten als sehr gesund. Cashews sind da keine Ausnahme: Sie enthalten unter anderem wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Magnesium und Zink. So können sie zum Beispiel die Konzentration verbessern oder das Immunsystem stärken. Nicht umsonst sind sie fester Teil des beliebten Studentenfutters. Weil sie daneben auch noch vorzüglich schmecken, eignen sie wunderbar als Verpflegung für zwischendurch. 
 

Eine Nuss für alles

Wenn Sie die Cashew bis jetzt nur als Nascherei angesehen haben, sollten Sie unbedingt ihre weiteren kulinarischen Möglichkeiten kennenlernen. Denn ihre Verwendung in der Küche ist äusserst vielseitig. Gerade weil Cashews eher mild sind, können Sie die unterschiedlichsten Speisen damit verfeinern. Ob pikant, herzhaft oder süss – der dezente Cashew-Geschmack passt zu unzähligen Gerichten. Ein rassiges Curry kann durch Cashews abwechslungsreichen Biss erhalten. Kurz angeröstet entfalten sie ihr nussiges Aroma und sorgen zum Beispiel in Salaten für knackige Akzente.
 


Auch die sanfte Konsistenz macht die Nuss zum kulinarischen Alleskönner. Nach einer Nacht in Wasser eingeweicht, lässt sich daraus eine herrliche Crème pürieren, die sich hervorragend für Desserts eignet. Gemixt mit Datteln und Vanille kann sie sogar als fettarme, vegane Alternative zum Schlagrahm verwendet werden.
 

Der Höhepunkt auf dem Apérobuffet

Die leckere Nuss ist jedoch auch ein ausgezeichneter Alleinunterhalter. Und mit ein paar Handgriffen verwandeln Sie die eher geschmacksneutrale Nuss in leckeren Fingerfood. Rösten Sie die Cashewkerne wahlweise mit Salz, Chili, Pfeffer oder Curry und überraschen Sie ihre Gäste damit zum Apéro. 
 

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